Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

Diese Ansicht ist leider immer noch weit verbreitet und zeigt sich statistisch gesehen auch daran, dass bei 12.000 Einwohnern unserer Stadt das Museum jährlich nur etwa 1.000 Besucher zählen kann. Dabei kommt eine große Zahl zudem noch von auswärts.

Natürlich findet man bei uns – wie in allen anderen Museen – das Standardprogramm, wie z.B. historische Geräte und Werkzeuge aus Landwirtschaft, Handwerk und Haushalt. Aber – jedes Museum hat Besonderheiten und nicht alltägliche Schätze zu bieten, die auf jeden Fall sehenswert sind und eindrucksvolle Zeugen unserer Vergangenheit darstellen.

So finden sich auch im Wächtersbacher Heimatmuseum, besonders auch im Museum für Wächtersbacher Keramik eine Vielzahl von Objekten, die man anderenorts vergebens sucht und zeigt, das ein Besuch alles andere als langweilig anzusehen ist. Wo kann man z.B. heute noch eine Blumentopfmaschine aus dem Töpferdorf Wittgenborn bewundern? Auch die umfangreiche Präsentation zur Erdgeschichte unserer Region mit zahlreichen Gesteinen, Mineralien und Fossilien sucht weit und breit Ihresgleichen. Ein absolutes Glanzstück ist das Gerichtsbuch der Stadt Wächtersbach aus dem Jahre 1504, in dem über 250 Jahre hinweg Rechtsgeschäfte aller Art protokolliert wurden.

In diesem Jahr zeigt eine Sonderausstellung das Leben und Wirken des heimischen Malers C.A. Mülhardt („Rembrandt vom Büdinger Wald“). Hier sind repräsentative Werke aus all seinen Schaffensperioden zu sehen, dazu Fotos und Dokumente aus seinem Privatleben und auch originale Malutensilien. Zum größten Teil handelt es sich um private Leihgaben aus Hildesheim, die hier bei uns bisher nicht bekannt waren und nur dieses Jahr zu sehen sind.

All das hier aufzuzählen, was man sonst noch an ausgesprochenen Besonderheiten in den Wächtersbacher Museen entdecken kann, ist nicht möglich. Langweilig? – Wir behaupten das Gegenteil! Ein Besuch ist auf jeden Fall lohnend und man sollte z.B. die nächste Gelegenheit nutzen. Während des Kunsthandwerkermarktes am Donnerstag, 2. Juni (Christi Himmelfahrt) auf dem Marktplatz in der Altstadt sind dort beide Museen am Nachmittag geöffnet. So kann man auch den Messebesuch mit einem Streifzug durch unsere Vergangenheit verbinden und „das Gedächtnis unserer Stadt“ kennen- und vielleicht sogar auch lieben lernen!

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