Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

Neues aus der Heimatforschung

Der Heimat- und Geschichtsverein Wächtersbach e.V. hat nunmehr die 54. Lieferung zu seiner Schriftenreihe "Sammlungen zur Geschichte von Wächtersbach" herausgegeben. Diese umfasst die folgenden 6 Beiträge:

Gerhard Jahn: "Der Wächtersbacher Steinegarten €“ ein erdgeschichtlicher Lehrpfad". Auf vier Seiten mit 5 Farbtafeln werden die insgesamt 27 mächtigen Felsblöcke der Anlage vor dem Wächtersbacher Rathaus an der Main-Kinzig-Straße vorgestellt und ausführlich beschrieben.

Dr. Jürgen Ackermann ist der Verfasser des Artikels "1750: Konkurrierende Straßenfüh-rung im Kinzigtal bei Wächtersbach und Aufenau". Er beschreibt auf zwei Seiten die Schwierigkeiten, welche die Reisenden auf den Straßen beiderseits des Kinzigtals zwi-schen Haitz, Wächtersbach und Aufenau im 18. Jahrhundert hauptsächlich wegen des Straßenzolls der Grundherren behinderten und die zu ständigen Streitigkeiten zwischen den Landesherren führten (Ysenburg, Kurmainz, Herren von Forstmeister). Eine großfor-matige, farbige Karte des strittigen Gebiets zeigt anschaulich die damalige Situation.

Ebenfalls von Dr. Jürgen Ackermann wurde der Beitrag "Mit der Postkutsche unterwegs auf des Reiches Straße" verfasst, der auf zwei Seiten die Erlebnisse einer Reisegesell-schaft vorstellt, die im September 1771 mit der Postkutsche auf dem Wege von Büdingen nach Wernigerode in Aufenau übernachtete und dann auf des "Reiches Straße" ihre recht beschwerliche Reise fortsetzte.

Katastrophale Straßenverhältnisse und Zollstreitigkeiten behandelt auch der Artikel: "Zwischen Leisenwald und Streitberg €“ Ein Maut-Stein des Anstoßes". Karl Schmerbach + stellt auf zwei Seiten den noch heute vorhandenen Verbotsstein an der Landstraße zwischen den beiden Dörfern vor, der im Volksmund auch "der Stock" genannt wird. Die Inschrift des von der Herrschaft Ysenburg-Wächtersbach errichteten Steins droht Jeder-mann eine Geldstrafe von fünf Gulden an, der unberechtigt den hier vorüberführenden Weg benutzt.

Eine modernere Verkehrsverbindung durch den Vogelsberg für Radler stellt Adolf Kreisel auf zwei Seiten vor. Mit einer Karte beschreibt er den Vulkanradweg, der vor einigen Jahren von Hartmannshain bergab bis nach Wächtersbach führt und vorwiegend auf der Trasse der ehemaligen Vogelsberger Südbahn angelegt wurde.

Die während des Vortragsabends des Vereins am 2.12. gebotenen Referate zum Leben und Wirken der Kunstkeramikerinnen Christa von Holleben und Evelyn Mueller-Prieß so-wie des Malers und Grafikers Max Fritz liegen einem Beitrag zu Grunde, der von den bei-den Erstgenannten selbst, sowie über Max Fritz von Gerhard Müller verfasst wurde. 18 Seiten und 6 Farbtafeln bieten ausführliche Informationen über die bekannten Kunstschaffenden, deren Werke in vielen Wächtersbacher Wohnungen und öffentlichen Gebäuden zu finden sind.

Mit nunmehr 379 Artikeln hat das Gesamtwerk einen Umfang von ca. 4.000 Seiten er-reicht. Alle Veröffentlichungen können vom Verein einzeln erworben werden. Ein Ver-zeichnis mit Preisangaben ist beim 1. Vorsitzenden Gerhard Jahn erhältlich (Telefon: 06053/2126). Es kann aber auch in der Buchhandlung Dichtung & Wahrheit am Obertor, im Verkehrsbüro am Lindenplatz sowie auf der Home-Page des Vereins (www.hgv-waechtersbach.de) eingesehen werden. Die Ausgaben bis Artikel Nr. 336 sind zur Zeit noch in Form von vier gebundenen Bänden mit Goldprägung des Rückens zum Preis von EUR 115,-- pro Band erhältlich (so lange der Vorrat reicht). Eine Neuauflage ist wegen des enormen Aufwandes nicht vorgesehen. Band 5 ab Artikel 337 ist in Vorbereitung. Diese qualitativ hochwertigen Bücher eignen sich hervorragend als Gemeinschaftsge-schenk für Heimatfreunde zu besonderen Anlässen und zieren bereits viele Wächtersbacher Bücherschränke.

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