Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

Vortragsabende und Ausflüge

hochwasserDienstag, 27. Februar 2018, 19:30 Uhr, Aula der Friedrich-August-Genth-Schule:

Hochwasser im Kinzigtal

Lichtbildervortrag von Dr. Günter Seidenschwann, Erlensee

Fast in jedem Frühjahr wandelt sich nicht nur die Kinzigaue bei Wächtersbach sondern auch das Tal entlang des gesamten Flusslaufs oft tagelang zu einer weiten Seenlandschaft. Die Fluten des sonst so harmlosen Flüsschens unterbrechen dabei Verkehrswege, schädigen die Landwirtschaft und führen auch zu Problemen in den tiefer liegenden Gebieten mancher Orte, die mit älteren und auch jüngeren Aufnahmen verdeutlicht werden.

Die Frage der künftigen Hochwassergefährdung stellt der Referent in den Mittelpunkt seines Vortrags. Der Geo-morphologe erforscht seit Jahrzehnten die Geschichte und Entwicklung der Kinzigaue seit der letzten Eiszeit. Hieraus ergeben sich wichtige Hinweise zur aktuellen Hochwasser-Problematik. In diesem Zusammenhang spielen insbesondere die zahlreichen Eingriffe des Menschen in den Landschaftshaushalt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der verschiedenen Schutzmaßnahmen wird zum Problem der aktuellen Hochwasser-Gefährdung und einer nachhaltigen Lösung vom Referenten aus geo-ökologischer Sicht Stellung genommen.

Mittwoch, 21. März 2018, 19:30 Uhr, Kleiner Saal der Heinrich-Heldmann-Halle:

Jahreshauptversammlung des Vereins

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung folgt auch in diesem Jahr wieder die traditionelle Verlosung heimat-kundlicher Bücher und Schriften. Zum Abschluss des Abends ist eine Präsentation historischer Aufnahmen aus unserer Stadt vorgesehen. Unsere Mitglieder werden zu dieser wichtigen Versammlung separat schriftlich eingeladen. Auch Nichtmitglieder sind uns herzlich willkommen.

Samstag, 28. April 2018, 14:30 Uhr ab Parkplatz hinter der VR-Bank am Linsalmuensterdenplatz:

Besuch beim Nachbarn: Salmünster

Wir fahren nach Salmünster und besuchen dort die kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul sowie das Museum des Heimat- und Geschichtsvereins. Dort erfolgen Führungen und Erläuterungen von Vereinsmitgliedern.

Die Pfarrkirche wurde von 1737 bis 1745 nach Plänen des Fuldaer Hofbaumeisters Gallasini im Barockstil für das Franziskaner-Kloster errichtet. Die Saalkirche mit eingestellten Marmorsäulen weist als besonderen Schmuck lebhaft wirkende Statuen der Muttergottes sowie der Heiligen Franz von Assisi und Antonius von Padua auf. Se-henswert sind auch die Kanzel und fünf Altäre, geschaffen von Fuldischen Hofmalern und Bildhauern des Franziskaner-Ordens. Der Turm vor der Portalfassade im Osten wird von einer sog. „Welschen Haube“ bekrönt.

Das Heimatmuseum in der ehemaligen Hofreite in der Altstadt zeigt u.a. eine Dauerausstellung zum früheren Leben um das Jahr 1900. Eine liebevoll eingerichtete Küche aus dieser Zeit erinnert an die Erzählungen der Großeltern. Das Leben und Wirken der Franziskaner-Mönche über 300 Jahre hinweg (seit ihrer im Zuge der Reformation erfolgten Vertreibung aus Gelnhausen) wird auch mit außergewöhnlichen kirchlichen Exponaten dargestellt. Beachtlich ist die Sammlung landwirtschaftlicher Großgeräte in der zur Hofreite gehörenden Scheune. Hier kann man manche Kuriositäten entdecken.

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