Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

20171025Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:30 Uhr, Aula der Friedrich-August-Genth-Schule: „Am Brunnen vor dem Tore…“

Der Wächtersbacher Lindenplatz einst und heute

Dia-Vortrag von Gerhard Jahn

„Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“ – wohl jeder kennt dieses bekannte und sehr beliebte Volkslied. Man könnte vermuten, dass Wilhelm Müller, der es im Jahr 1822 schrieb, ein Bürger unserer Stadt war. Denn hier bei uns in Wächtersbach gab es „vor dem Tore“ schon damals nicht nur einen Brunnen, sondern sicher auch einen oder mehrere Lindenbäume. So wurden sie schließlich zum Namenspatron des Platzes vor dem Untertor. Das Areal war schon früh ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, denn hier führte nicht nur die Durchgangsstraße von Gelnhausen in Richtung Hesseldorf und Aufenau vorbei, sondern Reisende und Fuhrleute, die bergauf nach Wittgenborn und weiter in den Vogelsberg wollten, mussten das nahe Untertor passieren und die Stadt durchqueren. Auch die Zufahrt zum Schloss befand sich im nördlichen Bereich des Platzes. Das Pförtnerhaus – heute Verkehrsbüro - ist Zeuge jener Tage. Um den Platz herum siedelten sich im Laufe der Zeit nicht nur Privatleute an, sondern auch verschiedene Gewerbebetriebe. Nachdem durch Umbaumaßnahmen, besonders auch durch das Unwetter vom 1.8.1958, die Linden oftmals vom Platz verschwanden, kann man heute dort wieder einige Exemplare bewundern.

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