Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

Vortragsabende und Ausflüge

schlossDienstag, 5. November 2019, 1930 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Poststraße 7:

Jahrhundertelang war Wächtersbach ohne das Schloss nicht vorstellbar. Mittelpunkt des Lebens in dem kleinen Residenzstädtchen Wächtersbach waren die Grafen und Fürsten von Ysenburg-Büdingen und ihr Zuhause. Seit 1939 aber funktionierte Wächtersbach ohne das Schloss ganz ausgezeichnet. Fürstliche Familie und Gebäude sind aus dem Alltag nahezu verschwunden. Dass nun das Rathaus der Bürger in das Schloss einzieht, mag man mit einem Augenzwinkern als letzten Sieg der Demokratie sehen. Mit dem Umzug verbunden sind zahlreiche Forschungen und neue Erkenntnisse über die Geschichte und Geschichten des Gebäudes. Diese Erzählungen stehen im Mittelpunkt des Vortrages.

Kinzig1Dienstag, 29. Oktober 2019, 1930 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Poststraße 7:

Unsere Kinzig hat von ihrer Quelle bei Sterbfritz in der Vorrhön, mit ihrem Verlauf zwischen den Erhebungen von Vogelsberg und Spessart bis zu ihrer Einmündung in den Main bei Hanau eine natürliche Verbindung von Ost nach West geschaffen. Heute nutzen Straßen und Eisenbahntrassen diese Verkehrsachse aus dem Rhein-Main-Gebiet zu den großen Städten wie Leipzig und Dresden. So ist es ganz reizvoll, einmal zu verfolgen, wie die Menschen in vorigen Jahrhunderten die Kinzig selbst zu einem eigenen Wasserweg auszubauen versuchten, vorbei an Brücken, Mühlen, Dörfern und Städten an ihren Ufern. Dieses Geschehen in den vielfältig gestalteten größeren und kleinsten „Staaten“-Gebilden des alten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation möchte der Vortragende unterlegt mit zeitgenössischen Abbildungen schildern.

HerrnhaagAls 1738 auf dem Haagberg, fünf Kilometer südlich von Büdingen, mit dem Bau einer Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine begonnen wurde, war dieser Platz bereits geschichtlich geprägt. Über seine Höhe führte eine der alten Handelsstraßen, Hohe oder Reffenstraße genannt, die die Handelszentren Frankfurt/Main mit der Region Leipzig/Erfurt verband. Im 13. Jahrhundert bestand auf der Anhöhe für kurze Zeit ein Zisterzienserinnen-Kloster, an das noch heute die kleine Haager Kirche erinnert. Unverwechselbar wurde der Haagberg jedoch durch die Siedlung der Herrnhuter geprägt, dem er bis heute seinen Namen verdankt: Herrnhaag.

Wir treffen uns auf dem Parkplatz hinter der VR-Bank, bilden Fahrgemeinschaften und fahren dann nach Büdingen-Herrnhaag (Herrnhaag 2 - auf der Strecke zwischen Vonhausen und Diebach am Haag – Fahrzeit: ca. 30 Minuten). Dort nehmen wir um 14.00 Uhr an einer Führung teil (Dauer: ca. 90 Minuten). Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Café Herrnhaag einzukehren.

 

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