Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

Dies ist die zweite Synagoge, die Wächtersbach hatte. Das komplette Gebäude wurde in zwei Bauabschnitten erstellt. Zunächst wurde 1895 die Synagoge (rechter Bereich) eingeweiht, im Jahr 1910 kam auf der Ostseite das Gemeindehaus hinzu, das die jüdische Schule, die Lehrerwohnung und das rituelle Tauchbad, die Mikwe, enthielt.

In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge nicht zerstört, da sich die jüdische Gemeinde kurz zuvor aufgelöst hatte und das Gebäude an einen nichtjüdischen Wächtersbacher verkauft wurde. Für die Opfer der NS-Zeit ist einen Gedenktafel angebracht. Auf der Giebelseite steht über dem ehemaligen Eingang die hebräische Inschrift „Haus des Gebets…“.

Die erste Synagoge in der Stadt befand sich ab ca. 1700 in der Nähe des Marktplatzes in einem kleinen Haus, das nicht mehr existiert.

Ein jüdischer Friedhof existiert im Stadtteil Aufenau, die letzte Beerdigung fand dort 1935 statt.

 

 

Allgemeines zur Stadt Wächtersbach

 

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