Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

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Virtuelle Stadtführung

Dies ist die zweite Synagoge, die Wächtersbach hatte. Das komplette Gebäude wurde in zwei Bauabschnitten erstellt. Zunächst wurde 1895 die Synagoge (rechter Bereich) eingeweiht, im Jahr 1910 kam auf der Ostseite das Gemeindehaus hinzu, das die jüdische Schule, die Lehrerwohnung und das rituelle Tauchbad, die Mikwe, enthielt. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge nicht zerstört, da sich die jüdische Gemeinde kurz zuvor aufgelöst hatte und das Gebäude an einen nichtjüdischen Wächtersbacher verkauft wurde. Für die Opfer der NS-Zeit ist einen Gedenktafel angebracht. Auf der Giebelseite steht über dem ehemaligen Eingang die hebräische Inschrift „Haus des Gebets…“.
Die erste Synagoge in der Stadt befand sich ab ca. 1700 in der Nähe des Marktplatzes in einem kleinen Haus, das nicht mehr existiert. Ein jüdischer Friedhof existiert im Stadtteil Aufenau, die letzte Beerdigung fand dort 1935 statt.

Erbaut wurde der Bahnhof 1868 im neoklassizistischen Stil. Auf der linken Seite befand sich ein Anbau mit Räumlichkeiten, die nur den fürstlichen Herrschaften und ihren Gästen vorbehalten waren. Von dieser Hauptstrecke aus ging es ab ca. 1900 mit der Bad Orber Kleinbahn in normaler Spurweite in den Spessart und mit der Vogelsberger Südbahn in den Vogelsberg.

Auch heute noch ist der Bahnhof ein Verkehrsknotenpunkt zwischen der Hauptstrecke Frankfurt gen Osten und den inzwischen mit Bussen betreuten Strecken in den Spessart und den Vogelsberg, und täglich nutzen 4000 Pendlern diesen Bahnhof. 1961 erreichte die Bahn-Elektrifizierung hier ihren 4000. km. Eine Gedenktafel an Bahnsteig 1 erinnert daran.

Seit 2006  verkehrt von Frühjahr bis zum Herbst von einem Extragleis aus die historische Dampflok  „Emma“ mit ihrem Nostalgie-Zug  auf einer Spurweite von 600 mm, die „Dampfbahn Bad Orb – Wächtersbach“ (DBO). In der Rotunde von 2012 steht zur Begrüßung der Fahrgäste ein friedlicher „Wächter am Bach“, ein Junge mit Gummistiefel, Holzschwert und Papierhut. Erschaffen hat diese Bronzefigur der Künstler Helmut Kunkel aus Aschaffenburg.

Der Steinegarten wurde über einige Jahre hinweg von Gerhard Jahn, Mitglied und langjähriger Erster Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, zusammengetragen. Die Sammlung zeigt die wichtigsten Gesteinsarten unserer engeren Heimat zwischen Vogelsberg, Spessart und Rhön in Form mächtiger Blöcke. So zum Beispiel ein ca. 250 Millionen Jahre alter Buntsandsteinfelsen, der 1984 an der Autobahn-Baustelle am Aufenauer Berg gefunden wurde ( Nr. 12). Die Schautafel gibt einen Überblick, alle Objekte sind mit Info-Tafeln versehen.

 

 

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