Heimat- und Geschichtsverein

Wächtersbach e.V.

Nachdem die Reformation in Wächtersbach Einzug gehalten hatte, gab es eine katholische Kirche erst wieder 1907. Bild 1 zeigt die Kirche bereits mit ihrer Erweiterung aus dem Jahr 1951. Trotz dieser Erweiterung war sie nach fast 60 Jahren zu klein geworden und wurde 1969 durch die heutige Kirche ersetzt. Sie trägt den Namen „Mariä Himmelfahrt“ und steht an gleicher Stelle.

Der sechseckige Grundriss wird von einem kupfernen Zeltdach überdeckt, von dem zwei Flächen abgesenkt sind für Fenster, die besonders bei Sonnenschein eine außergewöhnliche Belichtung des Innenbereiches ergeben. Das Zeltdach symbolisiert das Zelt der Juden, als sie 40 Jahre durch die Wüste zogen.

Die Schutzmantelmadonna neben dem Eingang wurde 1994 aufgestellt, ein Werk des Bildhauers Prof. Thomas Duttenhoefer aus Darmstadt. Das Gesicht der Madonna ist so neutral gestaltet, dass es keinem speziellen Menschen zugeordnet werden kann. Der Künstler wollte damit ausdrücken, dass sie eine Madonna für alle Menschen ist.

Das Kircheninnere zeigen die Bilder 2 bis 4. Im Erdgeschoss befindet sich gegenüber dem Haupteingang eine Krypta ohne Grabkammern. Dieser Raum dient kleinen Andachten und ist in Bild 2 zu sehen.

Der Hauptkirchenraum befindet sich in der 1. Etage und ist über eine Treppe erreichbar. Ein barrierefreier Zugang ist über eine zweite Tür auf der rechten Seite der Kirche möglich. Bild 3 zeigt einen modernen und großzügigen Kirchenraum. Das Dach ist komplett mit Holz verkleidet, und die abgesenkten Dachflächen mit ihren Fenstern ergeben eine außergewöhnliche Beleuchtung. Tabernakel, Altar, Ambo und Sedilien, also die Sitze für Pfarrer und Messdiener, sind aus Stein gefertigt.

Die Orgel in Bild 4 wurde 2007 eingeweiht. Ihre Form ist an den Zeltcharakter des Dachs angepasst und ist im oberen Bereich einem geschliffenen Kristall nachempfunden. Gebaut wurde die Orgel von der Firma Rieger aus Schwarzach/Vorarlberg. Sie ist eine mechanische Orgel mit 25 Registern.

Einen Glockenturm besitzt die Kirche nicht, bei Beerdigungen werden die Glocken der evangelischen Kirche geläutet, die sich unweit des Friedhofs befindet.

 

 

Innenansicht:

 

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